21.01.2012

Die aktuelle Schiffskatastrophe vor der toskanischen Küste ruft gerade dazu auf, die Havarie als...

29.12.2011

Nur unter grossem Einsatz der Polizei konnte der Marsch für s'Läbe 2011 vom Angriff links-autonomer...

23.11.2011

Ende November 2011 trifft sich Organisations-Komitee, das den Marsch für s’Läbe 2011 geplant und...

Marsch für's Läbe

Wettbewerb "es Lied für s'Läbe" im Januar 2012 gestartet

Mit dem Songwriter-Wettbewerb ‚es Lied für s’Läbe‘ erhalten Musikerinnen und Musiker eine Gelegenheit, sich mit ihrer Begabung für das uneingeschränkte Lebensrecht der Menschen in der Schweiz einzusetzen. Fast 100 Personen, die sich beruflich oder in der Freizeit mit dem Komponieren und Texten von Liedern, mit Musizieren und Gesang beschäftigen, wurden Mitte Januar zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen. Aufgabe ist es, bis zum 31. März 2012 ein Lied zum Thema 'Neugeborenes Leben, Kindschaft, Familie, Lebensfreude' zu komponieren und zu texten. Nehmen genügend Musiker/-innen am Wettbewerb teil, findet am 22. Juni 2012 ein Konzertabend statt, an welchem das Publikum über die Rangierung der Lieder bestimmt. Für die Sieger winken attraktive Barpreise, die von externen Sponsoren gesprochen werden. Auch werden die drei Erstplatzierten ihre 'Lebens-Lieder' am Marsch für s'Läbe vom 15. September 2012 live präsentieren. Detaillierte Angaben zum Wettbewerb finden sich weiter unten auf der Seite "es Lied für s'Läbe". Das Wettbewebsreglement und das Anmelde-Formular kann via info(at)marschfuerslaebe(dot)ch bestellt werden.

Auch 2012 auf die Strasse für das Leben!

Am 15. September 2012, 14.00 Uhr, wird der '3. Marsch für s'Läbe' in Zürich stattfinden. Auf Grund polizeilicher Anweisung wird der Helvetiaplatz nicht mehr für Kundgebung und Gottesdienst zur Verfügung stehen. Als Veranstaltungsort 2012 wird den Teilnehmenden des Marsch für s'Läbe 2012 neu der Platzspitz-Park hinter dem Landemuseum dienen. Weitere Angaben dazu unter NEWS. 

 

Marsch 2011: Kurzvideos

Marsch 2011: Bildergalerie

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Tränengas und Wasserwerfer am Marsch für s’Läbe

Das schönste Bild: Familie Käser mit ihren beiden adoptieren Kindern

Über 1‘000 Christen (gemäss Angaben der Polizei 1500 Personen) aus verschiedenen Kirchen trafen sich heute trotz Drohungen linksautonomer Kreise auf dem Zürcher Helvetiaplatz. Schon zu Beginn der Veranstaltung eröffneten die tatsächlich überaus zahlreich erschienenen Krawallanten ihr Pfeif- und Hupkonzert. Da sie die professionelle Tonanlage jedoch nicht übertönen konnten, drängten die Opponenten bald auf den Helvetiaplatz. Offenbar waren sie entschieden, die Kundgebung mit Gewalt aufzulösen. Nur ein entschiedener und kraftvoller Einsatz der Zürcher Stadtpolizei konnte verhindern, dass die Kundgebung, an welcher auch viele Kinder, Jugendliche und Senior/-innen teilnahmen, ins Chaos ausartete.

Die Organisatoren haben sich bei der Polizei sogleich öffentlich für ihren hilfereichen Einsatz bedankt. Dass der kostspielige Aufmarsch dutzender Polizisten in voller Montur nötig geworden ist, finden die Lebensschützer bedauerlich. Ein  Anlass, der für uneingeschränktes Lebensrecht aufruft, sollte dem Steuerzahler nicht horrende Kosten für Personal, Einsatzfahrzeuge, Wasserwerfer und Tränengas aufbürden. Doch die Schuld für diese Auslagen tragen nicht die Organisatoren, sondern radikale Anarchos und egoistische Partygänger, welche ihre Gewaltbereitschaft in den letzten Tagen öfters unter Beweis stellen.

Die Trägerschaft, bestehend aus elf Organisationen aus einem gemischt politisch-kirchlichen Umfeld, beharrt trotz der Angriffe auf ihrem Recht der freien Meinungsäusserung sowie auf dem Versammlungsrecht. Auch zum 10. Jahrestag der Fristenlösung im kommenden Jahr wollen die Lebensschützer wieder marschieren. Der Marsch für s’Läbe 2011 hat sie motiviert, künftig noch entschiedener dafür zu kämpfen, dass die Menschen in der Schweiz wieder uneingeschränktes Lebensrecht geniessen dürfen, und zwar vom Mutterbauch bis zum Sterbebett!

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Auch 2011 - auf die Strasse für das Leben!!

Der erste Schweizer Marsch für s’Läbe im September 2010 war ein überraschender Erfolg. Längst finden in vielen Städten der Welt Bekenntnismärsche für das Leben statt. In Paris waren es am 23. Januar 2011 ca. 40'000 Teilnehmer, in Washington USA einen Tag später 400'000 Personen. Dass bei der ersten Durchführung in der Schweiz fast 800 Personen am Marsch durch das Zürcher Stadtzentrum mitmachten, war ein guter Start. Das eindrückliche Erlebnis ermutigte die Organisatoren, auch 2011 einen Marsch für s’Läbe durchzuführen. Schweizer Lebensschützer sollen so lange marschieren, beten und sich politisch engagieren, bis alle Menschen in der Schweiz wieder uneingeschränktes Lebensrecht haben. 


Der Marsch 2011 wird um 14.00 Uhr auf dem Zürcher Helvetiaplatz mit einer Kundgebung starten. Um 15.00 Uhr ziehen die Teilnehmenden, begleitet durch den Powersound einer 50-köpfigen Steelband, durch das Zürcher Stadtzentrum inkl. Bahnhofstrasse. Um 16.30 Uhr endet der Anlass mit einem überkonfessionellen Gottesdienst wiederum auf dem Helvetiaplatz.

© Dan Race - Fotolia.com


Der Marsch 2011 greift das Thema der vorgeburtlichen Selektion auf. Die Medizin hat grosse Fortschritte gemacht; sie hat aber auch ihre Schattenseiten. Immer häufiger wird Menschen mit einer Behinderung (z.B. Down Syndrom, Spina Bifida, fehlende Extremitäten) das Recht verwehrt, das Licht der Welt zu erblicken. Zudem hat eine Mehrheit des National- und Ständerates dafür votiert, im Reagenzglas befruchtete Eizellen auf genetische Defekte zu untersuchen, bevor sie einer Frau eingepflanzt werden (Präimplantations-Diagnostik PID). So will man sich die Möglichkeit sichern, behinderte Menschen frühzeitig entsorgen zu können. Wenn sich das Volk gegen diese Entwicklung nicht wehrt, wird der Druck der Krankenversicherer, nur noch gesunde Kinder zu gebären, immer weiter zunehmen. In naher Zukunft wird dann als ‚asozial‘ gelten, wer ein behindertes Kind zur Welt bringt.

 

© Sven Bähren - Fotolia.com

 

Es ist paradox. Behinderten-Organisationen machen Werbung, mit welcher sie die Identität und Lebensqualität behinderter Menschen hochleben lassen. Wenn jedoch Menschen vor ihrer Geburt auf Grund einer Behinderung liquidiert werden, schweigen die meisten dieser Organisationen. Der Marsch für s’Läbe wird gegen diesen Trend der Rassenhygiene vehement Stellung beziehen.

 

ALLE Menschen haben ihre behindernden Grenzen. Wenn unser Volk jenen mit einer offensichtlichen Behinderung das Lebensrecht verweigert, machen wir uns schuldig und geben der Zerstörung Raum. Viele Mütter und Väter, Ärzte, Sozialarbeiterinnen, Pflegefachfrauen etc. sind durch den medizinischen Fortschritt herausgefordert. Der Marsch für s’Läbe am 17. September 2011 soll  Betroffenen Mut machen, sich für das Leben zu entscheiden. An der Kundgebung werden Personen zu Wort kommen, die heute nur mehr wenig Chancen hätten, den Mutterleib lebendig zu verlassen. Sie und ihre Angehörigen werden berichten von den Herausforderungen und Freuden eins Lebens mit behindernden Grenzen.