Auch 2012 auf die Strasse für das Leben!
Ende November 2011 trifft sich Organisations-Komitee, das den Marsch für s’Läbe 2011 geplant und durchgeführt hat, zur Auswertung des Anlasses. In informellen Gesprächen wurde bereits mehrfach die Absicht geäussert, auch 2012 einen Marsch für s’Läbe durchzuführen. Der Samstag vor dem eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag fällt auf den 15. September 2012. Trotz der heftigen Attacken links-autonomer Kreise wird dann voraussichtlich ein nächster Bekenntnismarsch in Zürich stattfinden.
2012 jährt sich das JA des Schweizer Volkes zur Fristenlösung zum 10. Mal. Grund genug, den Bekenntnismarsch für das Leben weiterzuführen. Der Marsch 2011 wurde von elf Organisationen aus dem evangelischen und katholischen Umfeld verantwortet. Für die Trägerschaft des ‚Marsch für s’Läbe 2012‘ werden in den nächsten Tagen weitere 16 kirchliche Organisationen angefragt. Die Organisatoren rechnen mit der wachsenden Bereitschaft kirchlicher Verantwortungsträger, deren Mitarbeiter und Gottesdienst-Besucher für ihre politische Verantwortung zu mobilisieren. Das politische Bewusstsein in den Kirchenbänken hat zwar leicht zugenommen in jüngster Vergangenheit. Doch die unlängst erfolgte Abwahl einer Reihe von bekennenden Christen aus dem Nationalrat hat gezeigt, dass offenbar viele Christen ihre Wahlcouverts ins Altpapier statt in die Urne gelegt haben.
Gerade das öffentliche Einstehen für ein uneingeschränktes Lebensrecht soll Christen der verschiedenen Kirchen sensibilisieren für ihre gesellschaftliche und politische Verantwortung. Die Organisatoren sind ermutigt, dass die Zahl der Marschteilnehmer von 800 im Jahr 2010 auf ca. 1‘500 im Jahr 2011 angewachsen ist. Zudem haben sich ca. 100 Personen gemeldet, um in Zukunft Gebetsanliegen zum Marsch für s’Läbe zu erhalten. Auf Grund dieser grossen Bereitschaft, den Marsch 2012 im Gebet vorzubereiten, werden ab Januar 2012 wiederum mehrere Gebetstage im Gebetshaus Zürich stattfinden.
Ein wichtiges Anliegen ist es, die Medien dazu zu bewegen, anlässlich ‚10 Jahre Fristenlösung‘ das Thema Abtreibung wieder öffentlich zu diskutieren. Lebensschützer sollen ihre Argumente erneut in der Medien-Öffentlichkeit darlegen können, um die Mobilisierung Gleichgesinnter vorantreiben zu können. Auch soll dem Schweizer Volk in aller Deutlichkeit klar gemacht werden, dass es im Volk Hunderttausende von Menschen hat, die die Abtreibung grundsätzlich ablehnen und die darum die Annullierung der Fristenlösung fordern.

