Marsch für's Läbe 2013

Kundgebung (Kurzfilm)



Marsch (Kurzfilm)



Gottesdienst (Kurzfilm)




Bildergalerie Marsch für's Läbe 2013

 

Ein Fest für‘s Leben trotz starker Gegenwehr

2‘100 Personen haben am 4. Marsch fürs Läbe teilgenommen, der am 14. September unter massivem Polizeischutz in Zürich stattgefunden hat. Erstmals konnte die Kundgebung für das Lebensrecht der Ungeborenen ohne Störungen der links-autonomen Chaoten durchgeführt werden. Ein buntes Programm aus berührenden Lebensgeschichten, guter Musik und mit einem politischen Statement gegen die Abtreibung von Nationalrat Erich von Siebenthal, SVP BE, begeisterte das Publikum. Die linke Opposition hatte es dieses Jahr speziell darauf abgesehen, den Bekenntnismarsch durch Wohngebiete des Zürcher Stadtkreises 5  zu stören. Das grosse Polizeiaufgebot war vollauf beschäftigt, gegnerische Barrikaden von der Strasse zu entfernen, Scharmützel zu verhindern und den grossen Umzug von Kindern, Erwachsenen und mehr als 70 Musikanten zu schützen. 

Den abschliessenden Gottesdienst auf dem Turbinenplatz konnten die Lebessschützer wieder unter sich feiern. Die Polizei hatte den Platz grossräumig abgesperrt. Weihbischof Marian Elegant, Chur, und Pfr. Hansjürg Stückelberger, Binz, ermutigten die Anwesenden mit ihren Kurzpredigten,  sich ohne Einschränkung für das Leben und die Liebe Gottes einzusetzen. Die Organisatoren sehen sich durch die wachsende Beteiligung stark ermutigt, den Marsch fürs Läbe auch 2014 durchzuführen. 

Marsch fürs Läbe, 14. September 2013, 14.00 Uhr, Turbinenplatz Zürich

E-Board Hauptbahnhof Zürich

Download "E-Board Hauptbahnhof Zürich"-Video: MP4,

Werbung im Hauptbahnhof Zürich auf dem grossen Bildschirm (E-Board). Läuft ab September. Bitte manuell starten.

Sklaven, Juden, Ungeborene - Im Kampf für die Rechte der "Nichtmenschen"

Menschen haben es zu allen Zeiten geschafft, die Würde und Gleichwertigkeit gewisser Gruppen von Mitmenschen zu leugnen. Während Jahrhunderten waren stolze Weisshäutige überzeugt, dass Afrikaner als ‚Nichtmenschen‘ versklavt werden dürfen. Später nannte Hitler die Juden ‚Ungeziefer‘ und überzeugte die Massen davon, dass die jüdischen ‚Untermenschen‘ zu vernichten seien. Heute sind es die Ungeborenen, denen die herrschende Mehrheit den Status des ‚Menschseins‘ verweigert.

Die verblendende Macht des Nazigeistes lässt sich aus heutiger Perspektive gut erkennen. Hitlers Massenaufmärsche, seine Versprechen von Konsum und Heil machten viele Leute blind für das Unrecht. Ohne es zu merken wurden sie zu Tätern. Zuerst nur im Johlen. Dann im Dulden. Dann im Mithelfen und Morden. Der Zeitgeist unserer Tage operiert genau gleich. Sport, Musik, Medien und Politik locken die Massen zum Konsum ohne Ende. Das heutige Heilsversprechen heisst ‚Selbstverwirklichung‘. Die grenzenlose Förderung des ‚Egos‘ soll Lebensglück und Lebenssinn bringen. Die Massen lassen sich mitreissen. Sie applaudieren und johlen. Und gar leicht werden viele zu Tätern. Sie werden schuldig an sich selbst und an ihren Nächsten. Und, wenn deregulierter Sex ein ungewolltes Kind erzeugt, ruft die 68er-Heilslehre nach der Endlösung: es muss weg!

Jährlich werden schätzungsweise 50 Millionen Kinder abgetrieben. Das Allerschlimmste sind die Spätabtreibungen. Kinder, die ausserhalb der „Mutter“ bereits lebensfähig wären, werden auf furchtbare Weise unter Schmerzen ermordet. Im Unterschied zur Nazizeit sind diese Informationen heute jedem zugänglich. Google liefert in weniger als einer Sekunde die Adresse von unzähligen Dokumenten und Bildern, die das Grauen offenlegen. Christen sollen sich vom Zeitgeist nie und nimmer stoppen lassen! Schweigen und Nichtstun sind keine Optionen. So lange Fehlverhalten grosses Leid verursacht, sollen Nachfolger Jesu das Unrecht beim Namen nennen und Auswege aus der Not zeigen. Zudem ist es eine Lüge, dass sich die Zustände nicht ändern lassen! Im christlichen Buchhandel sind zurzeit die Biografien von Eric Metaxas über William Wilberforce und Dietrich Bonhoeffer gefragt. Gerade diese beiden Männer beweisen, dass man etwas bewirken kann. Wilberforces Kampf gegen die Sklaverei und Bonhoeffers Einsatz gegen Hitler ermutigen dazu, den guten Kampf nie aufzugeben.

Marschieren wir also am 14. September 2013 erneut durch Zürichs Strassen, um das uneingeschränkte Lebensrecht für die Ungeborenen und alle Menschen einzufordern.

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