16.12.2016

Alle waren total beeindruckt!

Bald feiern wir mit Weihnachten wieder die Geburt eines Kindes: Jesus Christus kam als Kind zur Welt, um als Erlöser mitten unter den Menschen zu sein. Doch während er vor über 2'000 Jahren auf die Welt kommen durfte, bleibt dieses Recht inzwischen tausenden von Kindern jedes Jahr in der Schweiz verwehrt. Deshalb setzt sich jedes Jahr über ein Dutzend Organisationen mit dem „Marsch fürs Läbe“ für das Lebensrecht in der Schweiz ein.

„Wir finden den Marsch fürs Läbe eine super Gelegenheit, einzustehen für das Leben. Wir möchten auch nächstes Mal wieder dabei sein!“ So lautete denn auch eines von zahlreichen positiven Feedbacks, das das Organisationskomitee im Laufe der Wochen nach der Kundgebung in Bern vom 17. September 2016 erreichte. Dort fand unter dem Motto „Lebenslang lebenswert“ der siebte „Marsch fürs Läbe“ statt. Zum ersten Mal in der Bundeshauptstadt und in den drei Landessprachen deutsch, französisch und italienisch durchgeführt wurde der Marsch von den Teilnehmern als „wirklich nationaler Marsch“ erlebt, auch wenn aufgrund behördlicher Einschränkungen diesmal kein Marsch durch die Strassen stattfinden konnte. Doch dieser Umstand tat der Überzeugungskraft und der klaren Botschaft keinen Abbruch. Sowohl die persönlichen Erfahrungsberichte zweier Frauen zum Thema Behinderung und Krankheit also auch die politische Ansprache von alt NR Dr. Jean-Pierre Graber beeindruckten die über 1'700 Teilnehmer.

Den stärksten Eindruck hinterliess das gemeinsame Bussgebet während des überkonfessionellen Gottesdienstes, das kniend auf dem Bundesplatz und sogar darüber hinaus stattfand: „Durch meine Tochter aufmerksam gemacht konnte ich über das Internetradio betend und hörend dabei sein. Es war sehr eindrücklich und während des Gebetes war ich mit euch auf den Knien in meiner Stube.“, schrieb jemand. Wurde der Anlass vorher durch Lärm anwesender Gegendemonstranten immer wieder gestört, so war in diesem Moment eine deutliche Änderung spürbar, wie zahlreiche Teilnehmer berichteten: „Alle waren total beeindruckt, dass sich beim Gebet eine grosse Stille über den Bundesplatz legte und es am Schluss wirklich mucksmäuschenstill war.“

Ermutigt durch den Anlass und die unzähligen positiven Rückmeldungen planen die Veranstalter nun den Marsch für 2017. Ob unter den massiven Einschränkungen, welche ihnen in Bern dieses Jahr auferlegt wurden, der nächste Marsch wieder in der Bundeshauptstadt stattfinden wird, ist noch offen. Auf jeden Fall sollten sich aber Freunde des Lebens wieder den Samstag vor dem Buss- und Bettag freihalten, der 2017 auf den 16. September fällt – um gemeinsam wieder für das Recht auf Leben einzustehen!