24.03.2017

Ein erster Schritt!

Zum ersten Mal hiess kürzlich ein Schweizer Gericht eine Klage gegen Diskriminierung von Behinderten gut. Die klagenden Behindertenorganisationen erhoffen sich von diesem Urteil des Ausserrhoder Kantonsgerichts, dass es „eine Kehrtwende darstellt und zur Sensibilisierung“ in Sachen Diskriminierung beiträgt. Konkret ging es um die teilweise Verweigerung des Zugangs von Menschen mit Behinderung zu einem Schwimmbad.

Auch der Verein „Marsch fürs Läbe“ setzt sich gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ein. Denn die Diskriminierung beginnt bereits im Mutterleib. Die gesellschaftlich und staatlich tolerierte und mit Krankenkassengeldern finanzierte Diskriminierung respektive Eliminierung der grossen Mehrzahl von Kindern mit Behinderung bereits im Mutterleib ist weiterhin ein Skandal in unserem Land und darf nicht weiter ausgeblendet werden.

Dem ersten Schritt dieses kürzlich erfolgten Gerichtsurteils müssen also weitere Schritte folgen, weil auch das ungeborene menschliche Leben schützenswert ist.