23.04.2018

Progesteron kann Leben retten

Zahlreiche Erfahrungsberichte zeigen, dass viele Frauen die Entscheidung zu einer Abtreibung bereuen, sobald diese eingeleitet wurde. Statt der erhofften Erleichterung stellen sich Schuldgefühle und tiefe Trauer ein. Die vermeintliche, oft unter grossem Zeitdruck angestrebte „Lösung“ des „Problems Kind“ wird auf einmal zum erdrückenden Alptraum. Abhilfe schafft das Hormon Progesteron, wie eine Studie nun zeigt, über die Livenet.ch berichtet.

Laut einer US-Studie, veröffentlicht in der medizinischen Zeitschrift „Issues in Law and Medicine“ kann in solchen Fällen die Verabreichung einer hohen Dosis an Progesteron erfolgreich sein. Dem Hormon also, das für eine erfolgreiche Schwangerschaft zuständig ist und durch die Abtreibungspille Mifegyne in seiner Wirkung unterdrückt wird. „Frauen, die nach Beginn eines medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs ihre Meinung ändern, bekommen damit eine zweite Chance“, erläuterte George Delgado, Mitautor der Studie Der frühzeitige Einsatz von Progesteron zeigte bei 48 Prozent der für eine Studie erfassten Patientinnen Erfolg, ohne dass es beim Ungeborenen zu Geburtsfehlern kam. Wird keine Behandlung vorgenommen wird, liegt die Überlebenschance nach Einnahme der ersten Dosis Mifepriston laut Studie bei 25 Prozent.

 

Dankbare Betroffene

Die Zeitung Christian Post zitiert in einem Bericht zum Thema Teilnehmer der Studie, die sich hinterher extrem dankbar zeigten. „Ich möchte Ihnen einfach nur von tiefsten Herzen danke sagen!!!“, wird eine Frau zitiert und eine andere erklärte: „Meine gesamte Welt wurde verändert, als mir in der Nacht geholfen wurde. Es ist das beste Gefühl der Welt, alles andere fällt nicht ins Gewicht. Vielen Dank!“

Der gesamte Bericht von Livenet dazu: http://www.livenet.ch/neuigkeiten/ethik_und_gesellschaft/326388-studie_zeigt_wirksamkeit_von_gegenmittel_bei_abtreibungen.html

Die Studie im Original: http://issuesinlawandmedicine.com/wp-content/uploads/2018/04/Effects-of-Mifepristone-Article-6.pdf