Presseschau/Kommentare

Berichterstattung zum 7. Marsch fürs Läbe, 17.09.2016

kath.net, 13.09.2016

Marsch fürs Läbe/Bern – das Ringen um das Lebensrecht

„Wir haben einen Riesenaufwand, weil eine wachsende linksradikale Szene anderen ihre Meinungsfreiheit nicht zugesteht.“ Gastkommentar von Beatrice Gall, Medienverantwortliche Marsch fürs Läbe/Schweiz

Bern (kath.net/pl) Zum siebten Mal gibt es den Marsch fürs Läbe bereits. Doch noch nie waren der Aufwand und die Vorbereitungsphase so gross wie dieses Jahr. Denn zum einen findet der Marsch dieses Jahr erstmals mehrsprachig statt. Zum anderen liegt der enorme Mehraufwand aber am neuen Durchführungsort: In Bern wurden den Organisatoren zahlreiche Einschränkungen auferlegt. Trotzdem erwartet die Teilnehmer ein spannendes und abwechslungsreiches Programm... Lesen Sie hier den ganzen Artikel

Berichterstattung zum 6. Marsch fürs Läbe, 19.09.2015

NZZ-Online, 19.09.2015, 18:35

«Marsch fürs Läbe» ohne grössere Zwischenfälle. Gewaltlose Auftritte von Abtreibungsgegnern - und ihren Gegnern

Zum sechsten Mal haben christlich-konservative Kreise in Zürich gegen Abtreibungen demonstriert. Die Polizei kesselte einige Dutzend Linksaktivisten ein, die eine Gegendemonstration durchführen wollten. Verletzte und Beschädigungen hat es keine gegeben.
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Südostschweiz Online, 19.09.2015, 20:20

Abtreibungsgegner machten in Zürich mobil

Mit Luftballons und Holztafeln haben am Samstag in Zürich-Oerlikon rund 3500 Personen aus christlichen und rechtskonservativen Kreisen gegen Abtreibungen demonstriert. Wie angekündigt, versuchten Autonome, den "Marsch fürs Läbe" zu stören.
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Tagesanzeiger-Online, 19.09.2015, 18:09

Autonome wollten «Marsch fürs Läbe» stören

Rund 3500 Personen haben in Zürich gegen die Abtreibung demonstriert. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
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Sonntagszeitung 8. Februar 2015

Katholische Kirche rutscht nach rechts

© SonntagsZeitung; 08.02.2015 Seite 9

Schweizer Bischöfe trennen sich von kritischen Stimmen. Sie wollen die Basis wieder auf konservativeren Kurs bringen

Nadja Pastega

Freiburg: Die katholische Kirche rüstet auf im Kampf gegen Abtreibungen. Am «Marsch für das Leben», der jährlichen Kundgebung christlicher und rechtskonservativer Abtreibungsgegner, wird diesen September erstmals das Oberhaupt eines Schweizer Bistums mitmarschieren: Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg sowie Vizepräsident der Schweizer Bischofskonferenz, hat seine Teilnahme zugesagt.

In den letzten beiden Jahren waren bereits Vertreter der Churer Bistumsleitung an der Kundgebung dabei – jetzt können die Abtreibungsgegner mit Morerod sogar einen Diözesanbischof in ihren Reihen begrüssen. Hinter dem Verein «Marsch für das Leben» stehen insgesamt 17 Organisationen.

Die Demoteilnahme des ­Westschweizer Gottesmannes zeigt: Die katholische Kirche rutscht nach rechts. Die konservative Fraktion um den Churer Bischof Vitus Huonder hat mit Morerod Zulauf aus der Westschweiz bekommen. Zum reaktionären Flügel gehört auch dessen rechte Hand, Weihbischof Alain de Raemy. Er ist bei der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) als neuer «Medienbischof» zuständig für die Kommunikation.

Informationschef der ­Bischofskonferenz entlassen

Dass es nicht bei symbolischen Kundgebungsteilnahmen bleibt, um den konservativen Kurs durchzusetzen, zeigt die Entlassung des Sprechers der Bischofskonferenz. Diese Woche gaben die Bischöfe bekannt, dass der SBK-Informationsbeauftragte Simon Spengler die Kündigung erhält.

Mehr «Marketing» für die katholische Kirche

Der 52-jährige Theologe und frühere «Blick»-Bundeshausredaktor verfolgte eine offene Kommunikation. Er trat für eine liberale Kirche ein, die sich zum politischen Weltgeschehen äussert. Spengler initiierte eine Stellungnahme zu Pegida und war beteiligt, als Bischof Markus Büchel an Weihnachten einen Brief an die eidgenössischen Parlamentarier schickte, in dem er vor der Aufkündigung der Menschenrechtskonvention warnte und die Einhaltung von internationalen Vereinbarungen anmahnte – was prompt zu erbosten Anrufen von SVP-Politikern führte.

Für die Kirchenoberen war Spengler zu forsch und progressiv. Medienbischof Alain de Raemy wollte eine «authentische katholische Information». Am Schluss stützten Spengler nur noch der Basler Bischof Felix Gmür und der Abt des Klosters Einsiedeln, Urban Federer.

Den Rausschmiss begründet die Bischofskonferenz in einem Communiqué mit «einer Organisationsentwicklung», die zu «markanten Änderungen des Aufgabenbereichs» führe. Konkret: Künftig soll der Informationsbeauftragte mehr «Marketing» betreiben. Erarbeitet hat die Neuorganisation ein externer Berater.

Die eigene Medienkommission der Bischofskonferenz reagierte mit einem Protestbrief und sprach darin von einem «Affront für alle, die sich in den vergangenen Jahren um den Aufbau einer glaubwürdigen kirchlichen Medienarbeit bemüht haben».

Nach der Kommunikationsstelle sollen jetzt auch die Kommissionen der Bischofskonferenz auf Linie gebracht werden. Das gilt insbesondere für die grosse und finanziell starke Kommission Justitia et Pax. Dieses Gremium beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Fragen. Bisher durfte die Kommission eigene Stellungnahmen herausgeben. Für Wirbel in der Bischofskonferenz sorgte die Vernehmlassungsantwort von Justitia et Pax zur Revision des Adoptionsrechts. Die Kommission sprach sich dafür aus, dass Homosexuelle das Kind ihres Lebenspartners adoptieren dürfen, das Kindeswohl stehe im Zentrum. Das sorgte bei den Bischöfen für rote Köpfe – und für einen Maulkorb bei der Kommission. Eigene Stellungnahmen soll es nicht mehr geben. Die Kommission wird an die Leine genommen. Laut Wolfgang Bürgstein, Sekretär von Justitia et Pax, hat der SBK-Präsident bestätigt, dass es zu einem «Traditionsbruch» kommt. «Die Kommission wird vollumfänglich in die Bischofskonferenz integriert.»

Südostschweiz, 18.06.2013: Die kirchliche Hierarchie im Zwist mit dem Zeitgeist

Abtreibungsgegner dürfen ihr Inserat nicht im Pfarrblatt des Kantons Zürich publizieren. Auch wenn der Churer Weihbischof Marian Eleganti persönlich am geplanten Marsch einen Auftritt hat.

Von Milena Caderas

Chur/Zürich. – «Bitte, lasst mich leben», fordert Laura (elf Wochen alter Fötus) auf dem Plakat zum «Marsch fürs Läbe», einer Kundgebung christlicher Abtreibungsgegner. Am 14. September trifft sich die überkonfessionelle Gemeinde zum Bekenntnis-Marsch mit Start auf dem Turbinenplatz in Zürich.

Illustre Teilnehmerrunde

Mit von der Partie sind unter anderem der Berner SVP-Nationalrat Erich von Siebenthal und Christoph Jakob, Leadsänger der Heilsarmee-Band Takasa. Vor allem aber wird der Churer Weihbischof Marian Eleganti eine Kurzpredigt halten.

Hinter dem «Marsch fürs Läbe» stehen 16 christliche Organisationen. In der Zeitschrift «Reformiert» und einer Vielzahl freikirchlicher Publikationen ist kürzlich eine breit angelegte Werbekampagne lanciert worden.

Ausgerechnet das katholische Pfarrblatt des Kantons Zürich, «Forum», verweigerte nun allerdings ein Inserat zur Veranstaltung. Der Präsident der Stiftung «Forum – Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich», Pfarrer Kurt Vogt, stellt klar, dass keine politische Werbung publiziert werde. Die Stiftung stehe aber auf jeden Fall fürs Leben ein.

«Natürlich finde ich schade, dass man unsere Inserate nicht abdruckt», meint «Marsch fürs Läbe»-Präsident Daniel Regli. Um enttäuscht zu sein, sei er aber viel zu realistisch. Offenbar habe der Lebensschutz bei vermeintlich katholischen Funktionären den Rückhalt verloren.

Eigentlich keine Fragen offen lässt die ablehnende Haltung der offiziellen Kirche zu Abtreibungsfragen. Der Informationsbeauftragte des Bistums Chur, Giuseppe Gracia, weist auf die Unabhängigkeit der Trägerschaften von Pfarrblättern hin. Dass das «Forum» keine politischen Anzeigen akzeptiert, hält er für eine «fadenscheinige Ausrede». Für ihn bloss ein weiteres Beispiel für abweichendes Zeitgeist-Verhalten.

Die Macht der Mehrheit

«Wir sind erstaunt, denn das ‘Forum’ äussert sich, wenn es etwa um die Kirchensteuern für Firmen geht, sehr wohl politisch. ‘Forum’ wird mit drei Millionen Franken jährlich von der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich finanziert», erläutert Gracia die Ausganglage.

«Da der Geldgeber als Kirchensteuerempfänger gesellschaftspolitisch auf Mehrheitsfähigkeit schauen muss, ist es nachvollziehbar, dass das ‘Forum’ sich nicht für den unpopulären Schutz des menschlichen Lebens gemäss kirchlichem Lehramt starkmachen will», kontert der Bistumssprecher die Rechtfertigung.

Überdies macht er auf eine Passage im «Forum»-eigenen Leitbild aufmerksam: «Neben der Berichterstattung zum Leben in der katholischen Kirche gibt das Heft aktuelle Impulse zur Spiritualität, zu Ethik, Gesellschaftspolitik, Lebenshilfe und Kultur.» Also eigentlich auch Abtreibung.

Schweizer Fernsehen, Rundschau 4.7.2012

Die Rundschau berichtet mit dem reisserischen Titel «Attacke auf Fristenlösung» u.a. über den Marsch für  s'Läbe und den Liederwettbewerb «Äs Lied für s'Läbe».

Die Sendung wird folgendermassen angekündigt:
«10 Jahre nach dem Ja zur Fristenlösung ist die Diskussion um das Thema Abtreibung wieder entfacht. Die Rundschau zeigt, wie Abtreibungsgegner versuchen, eine Verschärfung der bisherigen Abtreibungspraxis zu erreichen. Und wie die Fürstenfamilie von Liechtenstein, erklärte Abtreibungsgegner, eine Beratungsstelle für Schwangere in der Schweiz finanziert.»

 

 

kath.net: Tränengas und Wasserwerfer am Marsch für s’Läbe

Auch in der Schweiz wollten Krawallmacher den friedlichen „Marsch für´s Läbe“ mit Gewalt auflösen. Nur der entschiedene Polizeieinsatz hat die Kundgebung möglich gemacht.

Zürich (kath.net/pm) Über 1.000 Christen (gemäss Angaben der Polizei 1.500 Personen) aus verschiedenen Kirchen trafen sich heute trotz Drohungen links... mehr

Idea Schweiz: Ungeborene haben eine unüberhörbare Stimme

 

Ungefähr 1000 Menschen machten sich am Samstag in Zürich mit einem Umzug und einem ökumenischen Gottesdienst für das Recht auf Leben stark. Gegen-demonstranten versuchten, den Anlass mit einem Pfeif- und Hupkonzert zu stören. Der Appell, ungeborenes Leben zu schützen, wurde trotzdem gehört.

Von: Thomas Feuz

«Bitte, lasst mich leben!»: Unter diesem Motto stand die von elf Organisationen durchgeführte Kundgebung auf dem Helvetiaplatz in Zürich. Jugendliche und Kinder waren dabei und erfreulich viele Menschen im Rollstuhl. Viele trugen den offiziellen Veranstaltungsbutton, ein Mann erschien in einem EVP-Shirt, andere trugen Ansteckknöpfe der EDU oder hielten Ballons in den Händen. Um die bewilligte Kundgebung vor etwa 200 Randalierern zu schützen, setzte die Stadtpolizei Wasserwerfer, Gummigeschosse und Tränengas ein... mehr

http://www.ideaschweiz.ch/typo/index.php?id=84&tx_ttnews[tt_news]=7572&tx_ttnews[backPid]=57&cHash=dd58309c23b9c97685f1447359e21e99

Tele Züri: Abendnachrichten 17.09.2011, dieses Jahr faire Berichterstattung!

NZZ-Online vom 17.09.2011: Wieder Ausschreitungen in Zürich - Linksautonome stören Kundgebung von Abtreibungsgegnern

Kommentar:

Es freut die Veranstalter, dass gemäss Schätzungen der Polizei über 1500 Personen am Marsch teilgenommen haben. Das sind rund doppelt so viel wie letztes Jahr. Der Artikel verwendet zur Kennzeichnung der Veranstalter lediglich die Attribute "rechtskonservativ und christlich". Leider berichtet er zu 80% über die Anliegen der Gegendemonstranten...

 

Tagesanzeiger, 15.10.2010: "Sie sind wieder da"

2002 wurde die Abtreibung mit der Fristenlösung gesetzlich geregelt. Doch die Gegner von damals lassen nicht locker und haben eine neue Initiative lanciert.

Das Plakat hing Anfang September in der Nähe des Zürcher Stauffacher. «Bitte, lasst mich leben!» stand da, und man sah einen Fötus in einem Bauch, hell angestrahlt wie ein Engel...

Vollständiger Artikel

Tele Züri, 18.09.2010: Protestmarsch: Abtreibungsgegner demonstrieren in Zürich

Kommentar:

Der Beitrag von Tele Züri ist ausserordentlich tendenziös und irreführend:

  • Die Zahl der Kundgebungsteilnehmenden wird mit 300 angegeben. In Wirklichkeit waren es 800!
  • Der "Pseudo-Sektenexperte" G. Schmid sprach bei den Organisatoren von "freikirchlichen Splittergruppen" am rechten Rand. Er hat scheinbar "übersehen", dass Katholiken nicht zu den Freikirchen am rechten Rand gehören.
  • Das OK hat dem Ombudsmann eine Beschwerde eingereicht.

 

 

Tele Züri, 18.09.2010: Protestmarsch: Abtreibungsgegner demonstrieren in Zürich

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