Hintergrund

Familie trauert um 19-Wochen-alten Sohn


                                         ©Foto:F2Photography

 

Das obige Foto zeigt ein 19-Wochen altes Kind in den Armen seiner Mutter. Es hat nach einer Frühgeburt lediglich wenige Minuten gelebt. Den Eltern ist es ein grosses Anliegen, dass die Bilder ihres Kindes die Achtung und den Respekt vor dem Leben fördern. Warum ist es heute glücklicherweise immer weniger ein Tabu, um ein durch Fehlgeburt verlorenes Kind zu trauern, hingegen um ein durch Abtreibung getötetes nicht? Wer mehr Bilder sehen will und sehen kann, der schaue unter folgenden Links:

http://www.lifesitenews.com/news/our-son-lived-only-minutes-after-birth-but-has-touched-thousands

http://www.f2photographystudio.com/Family/FRETZ-PERSONAL/Walter-Joshua-Fretz/30125093_Xc94HL

 

Abtreibung zur Geschlechterselektion, in Indien, China und bald auch bei uns?

Wo bleiben die dagegen protestierenden Feministinnen und Feministen?

Etwas eigenartig: Abtreibung wird von einigen feministischen Richtungen als „Befreiung der Frau“ gefördert und gefeiert. Wahrscheinlich unterschlagen diese Kreise sehr bewusst, dass Abtreibung als Instrument missbraucht wird, um unerwünschten weiblichen Nachwuchs zu verhindern. Abtreibung wird also dazu missbraucht – um im feministischen Jargon zu bleiben – die patriarchale Herrschaft zu festigen. Das müsste doch sicher allein Grund genug sein, vehement dagegen zu sein.

Ein Bericht des Tagesanzeigers unter dem Titel“ Warum in Indien immer weniger Mädchen zur Welt kommen“ vom 17.07.2011 bestätigt diese Tatsache. Gemäss diesem Artikel zählt die offizielle Statistik in den Dörfern ein Verhältnis von 919 Mädchen auf 1000 Jungen. Natürlicherweise beträgt das statistische Verhältnis 1000 Mädchen auf 1010 -1050 Jungen. In indischen Städten ist das Verhältnis noch krasser: 902 Mädchen auf 1000 Jungen, in China lag das Verhältnis im Jahr 2008 bei rund 840 Mädchen auf 1000 Knaben, also ein noch drastischerer Wert als in Indien.

Niemand ist sich im Klaren, was die gesellschaftlichen Auswirkungen sein werden, wenn schlussendlich in einer Gesellschaft 20% an Frauen fehlen… Nun können wir uns aber nicht einfach zurücklehnen und sagen: Das sei halt kulturell bedingt, weil die Eltern für Mädchen eine hohe Mitgift bezahlen müssten, Männer eine bessere Altersversorgung garantierten und überhaupt, all dies geschehe ganz weit weg von uns. Die Präimplantationsdiagnostik (abgekürzt PID) ermöglicht als Technik ebenfalls die genetische Untersuchung der im Reagenzglas gezeugten Embryonen auf ihr Geschlecht. Danach kann eine Familie, welche beispielsweise bisher „nur“ Mädchen als Nachwuchs bekommen hat, ein weiteres Mädchen bereits als Embryo identifizieren und danach verwerfen. Die ganze Prozedur versteckt sich hinter dem gut klingenden Namen „Sex-Selection“ oder  noch euphemistischer„familiy-balancing“. Der Mutter werden dann lediglich genetisch im Reagenzglas selektierte, männliche Embryonen eingepflanzt.

Leider ist das keine Phantasie des Schreibenden, sondern in den USA bereits ein reguläres Angebot von privaten Kliniken der Fortpflanzungsmedizin (hier ein Link zu einem Beispiel unter vielen) 

Wenn wir PID in der Schweiz zulassen, kommt früher oder später auch diese Selektion ins Spiel. Sagen wir darum von Anfang an NEIN zur PID. Vielleicht gibt es ja auch feministische Kreise, welche uns weitsichtigerweise darin unterstützen…

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