09.05.2018

Lebensrechtsbewegungen gewinnen an Dynamik

Nach Paris im Januar findet am 19. Mai 2018 in Rom der zweite grosse westeuropäische Lebensrechtsmarsch dieses Jahres statt. Die italienische „Marcia per la Vita“ setzt sich „ohne Ausnahme, ohne Bedingung und ohne Kompromiss“ für die „absolute Unantastbarkeit“ des menschlichen Lebens ein (Zitat Website). Die Anzeichen, dass die Lebensrechtsbewegung nicht nur in den USA, sondern auch in Europa an Dynamik gewinnt, sind zahlreich. Bei den Märschen in Paris und Rom sind von den jeweils etwa 40'000 Teilnehmern ca. 80 Prozent Jugendliche und junge Erwachsene.

Damit hat die Abtreibungslobby kaum gerechnet. Vom Bundesamt für Gesundheit eingesetzte „Experten“ enervieren sich in einem kürzlich veröffentlichten Bericht zur Sexualaufklärung in der Schweiz, dass wertkonservative Kreise stark an Einfluss gewännen. Doch dass junge Menschen sich zunehmend für das Lebensrecht einsetzen, erstaunt im Grunde nicht: Denn verschiedene Studien aus den letzten Jahren zeigen immer wieder, dass sich viele Jugendliche und junge Erwachsene nach wie vor Treue in der Partnerschaft, eine Ehe und eine Familie wünschen.

In der Schweiz finden die nächsten grossen Lebensrechtsveranstaltungen im Mai und September 2018 statt: „Bäte fürs Läbe“ steht bereits am 26. Mai vor der Tür und wird mit einem Gebetsmarsch und Gebetsveranstaltungen in Flüeli/Ranft durchgeführt; der „9. Marsch fürs Läbe“ findet am 15. September in Bern auf dem Bundesplatz als Platzkundgebung statt. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit unter: www.marschfuerslaebe.ch