24.05.2018

Abstimmung in Irland: Gute Gründe für den Lebensschutz!

Am 25.Mai 2018 stimmen die Iren über die Abschaffung ihres achten Verfassungszusatzes ab. Dieser garantiert gleiche Rechte für Mutter und Kind vor der Geburt. Viele Medien berichten, darunter auch der Tagesanzeiger. Doch während in dem Artikel („Die irische Revolution“ vom 23.05) nur über die ausländische Unterstützung der Nein-Kampagne geklagt wird, erwähnt er mit keinem Wort die massive ausländische Unterstützung für die Ja-Kampagne …. Wie viele andere Artikel zeigt er Schlagseite für die Änderung des Verfassungszusatzes. Eine klassische Desinformation.

Die ganze Debatte und Abstimmung wurde wesentlich vom Fall einer schwangeren indischen Ärztin beeinflusst, welche im Jahr 2012 an einer Sepsis (Blutvergiftung) gestorben war. Diese Sepsis hatte wenig mit dem Thema Abtreibung zu tun. Denn eine Abtreibung hätte ihr kaum das Leben gerettet. Trotzdem wurde der Fall missbräuchlich aufgebauscht, um Wasser auf die Mühlen der Abtreibungszulassung zu schütten. (Der ganze Untersuchungsbericht zu diesem Fall ist einsehbar unter:
http://www.thelifeinstitute.net/information/the-tragic-death-of-savita-halappanavar/
)

Tatsache ist: Irland hat eine der tiefsten Rate der Müttersterblichkeit weltweit. Auch Polen hat übrigens eine tiefe Müttersterblichkeit. Das zeigt: Abtreibung ist keinesfalls notwendig, um die „Gesundheit“ von Frauen zu verbessern. Bereits im Jahr 2012 wurde ein sehr eindrückliches Manifest von Ärzten (darunter zahlreiche Gynäkologen), Hebammen und Wissenschaftern lanciert:

Dubliner Erklärung bezüglich mütterlichem Gesundheitswesen (September 2012)

„Als erfahrene Praktiker und Forscher in Geburtshilfe und Gynäkologie behaupten wir, dass direkte Abtreibung – die absichtliche Zerstörung eines ungeborenen Kindes – nicht medizinisch notwendig ist um das Leben einer Frau zu schützen.

Wir sind der Überzeugung, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen Abtreibung und notwendigen medizinischen Behandlungen gibt, welche ausgeführt werden, um das Leben der Mutter zu schützen, selbst wenn solche Behandlungen zum Verlust des Lebens ihres ungeborenen Kindes führen.

Wir bestätigen, dass das Verbot von Abtreibungen nicht auf irgendeine Art und Weise die Gewährleistung einer optimalen Betreuung von schwangeren Frauen beeinträchtigt.”

Die Homepage zum Manifest: https://www.dublindeclaration.com


Es darf gehofft werden, dass die Mehrheit der Iren das Spiel der Abtreibungslobby durchschaut und Irland eine europäische Nation bleiben darf, welche das Lebensrecht aus besten Gründen hochhält.