09.09.2018

Auf ein Wort: Zum Thema Sicherheit

Wie schon auf der Medienkonferenz vom 28. August 2018 so möchte das Organisationskomitee des „9. Marsch fürs Läbe“ noch einmal ausdrücklich der Berner Stadtregierung und der Kantonspolizei für den grossen Aufwand danken, der zum Schutz des Marsches betrieben wird. Die kürzlich erfolgten Drohbriefaktionen (wir berichteten am 19.07. auf unserer Homepage) sowie verschiedene Medienberichte haben bei etlichen Personen die Frage aufgeworfen, ob eine Teilnahme an der Kundgebung vom nächsten Samstag nicht ein zu grosses Risiko sei. Dieser Einschätzung widersprechen wir als Veranstalter mit Überzeugung.

 

Die Polizei – dein Freund und Helfer!

Wie in jedem Jahr zuvor wurde der Ablauf der Kundgebung in sehr guter und aufwändiger Zusammenarbeit mit der Polizei vorbereitet. So wird der Bundesplatz am 15. September 2018 erneut abgesperrt werden und es erfolgen Zutrittskontrollen zum Platz. Die Polizei leistet hier eine ganz hervorragende Arbeit. Viele Polizeibeamte und ein grosses Sicherheitsteam, welches wir selber stellen, stehen für den Schutz der Kundgebung im Einsatz.

Natürlich können weder die Polizei noch wir als Veranstalter eine 100-prozentige Sicherheit garantieren. Doch das ist bei einer öffentlichen Veranstaltung wie dem Marsch nie möglich. Wer den Marsch fürs Làbe in den Vorjahren schon einmal besucht hat, weiss aus Erfahrung, dass die Veranstaltung immer sehr gut geschützt wurde. Das wird auch dieses Mal wieder so sein! Dies möchten wir als Veranstalter an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich betonen.

 

Schmerz öffentlich machen

Am 15. September treten wir – wie jedes Jahr – für das Lebensrecht der Ungeborenen an die Öffentlichkeit. Dieses Lebensrecht betrifft alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Religion, Herkunft, Hautfarbe, ob körperlich eingeschränkt oder nicht, und zwar vom Zeitpunkt der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Im Fokus stehen dieses Jahr beim Marsch zudem speziell die Schmerzen, unter denen zahlreichen Frauen und Männer nach einer Abtreibung leiden (Post-Abortion-Syndrom). Dieses wichtige Thema erfährt in der Öffentlichkeit bisher nahezu keine Beachtung.

Als Marsch fürs Läbe sind wir friedlich unterwegs und rufen explizit dazu auf, diese friedliche Veranstaltung zu respektieren!  Jeder, der daran interessiert ist, sich anzuhören, was Abtreibung mit Menschen macht und wie Gott Abtreibungs- und andere Lebenswunden heilen kann, ist willkommen, die Veranstaltung zu besuchen. Die Kundgebung darf hingegen nicht für Grabenkämpfe verschiedenster Gruppierungen missbraucht werden. Störende Personen werden deshalb durch das Sicherheitspersonal oder die Polizei unverzüglich vom Bundesplatz entfernt.

 

Den Ungeborenen einen Stimme geben!

Ungeborene und Menschen, die unter Schmerzen leiden, brauchen  I H R E Stimme, damit ihre stummen Schreie nicht verhallen. Darum ermutigen wir Sie: Chömed Sie uf Bärn! Em Läbe z’lieb!